Prozessoptimierung in der Produktion von Spezialdrähten

CRO/CTO | Produktion | Prozessoptimierung

Der Interim Manager wurde von einem Hersteller von Spezialdrähten beauftragt. Die Produkte des Unternehmens werden bei der Drahterosion, in der Elektronik sowie beim Schweißen und Löten verwendet. Das Ziel des Interim Mandates: In der Produktion sollte eine hohe Anlagenverfügbarkeit sichergestellt werden.

Die besondere Herausforderung für den Interim Manager bestand in Restriktionen seitens der Gesellschafter. Das Unternehmen hatte gerade eine bestandsgefährdende Krise überwunden. Daher waren die Gesellschafter nicht bereit, nennenswerte Beträge für die Erweiterung des Maschinenparks aufzuwenden. Darüber hinaus war zum Einsatzzeitpunkt nicht abzusehen, dass die Branchenkonjunktur sich auf einem guten Niveau stabilisieren würde. 

Produktionskapazität ohne zusätzliche Maschinen ausweiten

Die Aufgabe für den Interim Manager bestand darin, die Prozesse im Bereich „Erodierdraht“ so zu optimieren, dass die Produktionskapazität ohne zusätzliche Maschinen auf hohem Niveau gehalten werden konnte.

Nebenzeiten der Rüstprozesse optimiert

Die Verlängerung der Maschinenverfügbarkeit wird als Erhöhung des Nutzungsgrades bezeichnet. Es geht vereinfacht gesagt darum, die unproduktiven Zeiten soweit wie möglich zu verringern. Da man beim Drahtziehen nicht die Möglichkeit des stückzeitparallelen Rüstens hat, kann man die Nebenzeiten nur innerhalb des kontinuierlichen Prozesses verringern. Hier war hohe Kompetenz in Bezug auf den Drahtziehprozess gefragt. Die Lösung dieser Aufgabe bestand darin, sämtliche Prozess-Schritte außerhalb des Drahtziehprozesses – soweit möglich – von sequenziell auf parallel umzustellen. Dies brachte für die gesamte Maschinengruppe (48 Drahtziehmaschinen) eine Produktivitätssteigerung von 5 Prozent.

Effizienz in der Draht-Produktion um 10 Prozent gesteigert

Der Leistungsgrad einer Drahtziehmaschine lässt sich hauptsächlich verbessern, indem man die Ziehgeschwindigkeit erhöht. Allerdings setzt die installierte Antriebsleistung Grenzen, ebenso wie die innerbetriebliche Logistik und Qualitätsanforderungen. Der Interim Manager und die Arbeitsgruppe entwickelten iterativ ein Verfahren, mit dem der Leistungsgrad letztlich sogar um 10 Prozent verbessert werden konnte.

Das Projekt in Stichworten

  • Prozessoptimierung in der Produktion von Spezialdrähten
  • Produktionskapazität ohne zusätzliche Maschinen auf hohem Niveau
  • Effizienz in der Draht-Produktion um 10 Prozent gesteigert
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Interim Manager - 0705 (2)

Krisenerprobter CRO

für den Mittelstand

BRANCHEN

Produktion - Kraftfahrzeugbau und Zulieferer, Produktion - Maschinen- und Anlagenbau, Produktion - Metallindustrie

STATIONEN

Merkel Freudenberg Fluidtechnic, Berkenhoff GmbH,  Multitec-Jakob GmbH & Co. KG, Surface Technologies International AG

QUALIFIKATIONEN

Diplom-Ingenieur Maschinenbau/Fertigungstechnik, Diplom-Wirtschaftsingenieur (jeweils RWTH Aachen)

BESONDERE SCHWERPUNKTE

  • Krisenmanagement, Reorganisation, Restrukturierung, Neupositionierung
  • Sanierung in der Insolvenz und Verkauf aus der Insolvenz heraus
  • Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften über Sozialpläne, zugehörige Interessenausgleiche und Sanierungstarifverträge

Den Interim Manager treibt die Idee, Krisenunternehmen auf dem Weg zurück in nachhaltige und langfristige Rendite zu unterstützen. Er ist in der Lage, die Mitarbeiter dafür zu begeistern, „ihr“ Unternehmen zu retten und ihre Arbeitsplätze nachhaltig zu sichern. Die von ihm angestoßenen Veränderungsprozesse heben und nutzen stets die in der Belegschaft vorhandenen Potenziale. Besonderes Augenmerk legt er darauf, alle Beteiligten ins Boot zu holen. Das gilt insbesondere dann, wenn es bei Führungskräften oder Gesellschaftern an Akzeptanz für den Ernst der Situation fehlt.  Um diese kognitive Dissonanz vor der Hinzuziehung eines Interim Managers aufzulösen, legt er großen Wert auf eine fallspezifische Kommunikation.

Der Interim Manager hat frühzeitig in seiner Berufslaufbahn gelernt hat, technische und wirtschaftliche Aspekte miteinander zu verknüpfen. Selbstverständlich bezieht er bei Entscheidungen über technische Entwicklungen immer auch betriebswirtschaftliche Auswirkungen mit ein. Als Interim Manager hat er sich von Beginn an darauf konzentriert, in den Branchen tätig zu sein, in denen er auch schon vorher gearbeitet hatte. Dies verringerte die Einarbeitungszeit und die Zeitspanne, bis über ein erstes Konzept diskutiert werden kann und Detaillierungen vorgenommen werden können.

Die Alleinstellungsmerkmale des Interim Managers lassen sich wie folgt auf eine kurze Formel bringen: ausgeprägte analytische Kompetenz, Offenheit, zielführende Kommunikation im Klartext – oder wie der italienische Jesuit Claudio Acquaviva formulierte: „Fortiter in re, suaviter in modo“ (Deutlich in der Sache, verbindlich im Ton).

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