Restrukturierung und Neuausrichtung eines Herstellerbetriebes

Interessenausgleich | Betriebsrat | Rechtssicherheit

Die RASTAL Gruppe besteht aus Produktionsstätten in Deutschland, Schweiz, Polen, Rumänien und 36 weltweiten Vertretungen. RASTAL bietet nicht nur international anerkanntes Know-how rund um Glasdesign, Produktion und Veredelung, sondern auch ein umfassendes Servicespektrum von sensorischen Gläsertests bis zur individuellen Logistiklösung.

Zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit plante die Geschäftsleitung Ende 2014 eine große Restrukturierung am Standort Höhr-Grenzhausen. Aufgrund dessen musste mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich und Sozialplan geschlossen werden.

Der Interim Manager erstellte umgehend einen detaillierten Ablauf- und Projektplan. Dazu gehörten neben den rechtlichen Details auch die Kommunikationswege zum Betriebsrat, den Mitarbeitern und nach außen (Presse). Ferner oblag ihm die Zusammenstellung der Ist-Soll Personalkosten mit dem Controlling sowie die Auswahl der Sozialkriterien mit den entsprechen Simulationen, um möglichst viele Performance-Mitarbeiter zu behalten.

Nach Vorgesprächen mit dem Betriebsrat trieb der HR Interim Manager die Verhandlungen zügig voran, um schnell zu einer Einigung zu kommen. Parallel dazu wurden sehr erfolgreich Aufhebungsverträge geschlossen. Innerhalb von 2 Monaten gelang es, eine Einigung

mit dem Betriebsrat zu erzielen, die sowohl dem Geschäftsleistungsinteresse als auch den Betriebsratsinteressen gerecht wurde. So konnten 73 betriebsbedingte Kündigungen mit großer Rechtssicherheit ausgesprochen werden.

Das Projekt in Stichworten

  • Ausloten der betrieblichen Situation
  • Projektplan Restrukturierung und Kommunikation, auch zur Presse
  • Verhandlung des Interessenausgleichs und Sozialplans mit der Geschäftsleitung
  • Verhandlung von Aufhebungsverträgen
  • Erfolg: Viele Aufhebungsverträge, dadurch weniger Kündigungen
  • Neuausrichtung des Unternehmens gemäß Unternehmensplan Change