├ťbertragung eines Gesch├Ąftsbereichs an ein neues Unternehmen

Pharma | Cross-funktionale Struktur | Pharma

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Das Projekt in Stichworten:

  • In extrem cross-funktionaler Struktur Informationen gesammelt
  • Stakeholder mit Transparenz und proaktiver Kommunikation motiviert
  • ├ťbergang termingerecht vollzogen | Mitarbeitende erfolgreich auf neuen Stellen

Ein weltweit f├╝hrender Pharmakonzern hatte beschlossen, einen erfolgreichen Gesch├Ąftsbereich abzugeben. Die Straffung des Portfolios sollte Spielraum f├╝r mehrere vielversprechende Neueinf├╝hrungen schaffen.

├ťbergang ohne Imageschaden und rechtliche Risiken managen

Der Interim Manager wurde damit betraut, vor allem zwei Ziele zu erreichen. Zum einen galt es, den ├ťbergang ohne Imageschaden bei den Bestandskunden des an sich erfolgreichen Produktes zu gestalten. Denn diese Zielgruppe war auch zuk├╝nftig f├╝r andere Vermarktungssituationen von gro├čer Bedeutung.

Zum anderen war sicherzustellen, dass nach dem ├ťbergang nur jene Verpflichtungen beim abgebenden Unternehmen verbleiben, die per Gesetz erforderlich sind. Den ├ťbergang vorzubereiten, zu managen und auch die Kommunikation nach Beendigung des Gesch├Ąfts zu regeln, waren Aufgaben des Interim Managers. Dazu geh├Ârte die Analyse aller vertraglichen Vereinbarungen, die interne Abstimmung mit allen beteiligten Funktionsbereichen und die Koordination mit dem ├╝bernehmenden Unternehmen.

In extrem cross-funktionaler Struktur Informationen gesammelt

Zu den Besonderheiten einer Gesch├Ąftsaufl├Âsung z├Ąhlt, dass die Mitarbeitenden solche Projekte als vergangenheitsorientiert betrachten. Daher ist die Motivation f├╝r die Mitwirkung am ├ťbergang per se eher gering. Ohne die Mitwirkung einer Vielzahl von Mitarbeitenden aber ist eine solche ├ťberf├╝hrung nicht zu bewerkstelligen. Erschwerend kam hinzu, dass selbst in einem sehr gut organisierten Unternehmen nie alle Vereinbarungen an zentraler Stelle erfasst werden k├Ânnen und nicht alle schriftlich dokumentiert sind.

Ein gro├čer Teil der Arbeit des Interim Managers bestand darin, die f├╝r den ├ťbergang notwendigen Information zu beschaffen. Nahezu alle Abteilungen waren beteiligt. Abteilungen zumal, in denen naturgem├Ą├č sehr unterschiedliche Pers├Ânlichkeiten t├Ątig waren: Von Pharmakovigilanz (Arzneimittelsicherheit), klinischer Forschung bis hin zu Legal & Compliance, Supply Chain, Finance und Vertrieb war das Mitwirken aller in unterschiedlicher Auspr├Ągung gefragt. Diese extrem cross-funktionale Struktur verlangte eine breite Kenntnis der Funktionsbereiche, gro├čes Verst├Ąndnis der Aufgabenbereiche sowie Erfahrungen mit Vertr├Ągen und Datenschutz.

Mit seinen Erfahrungen aus der Pharmabranche und seiner Ausbildung als Apotheker war der Interim Manager f├╝r diese Herausforderungen bestens ger├╝stet. In zahlreichen Einzelgespr├Ąchen und Direktkontakten ermittelte er Ber├╝hrungspunkte, offene Themen und Vereinbarungen der jeweiligen Funktionsbereiche mit dem abzugebenden Gesch├Ąftsbereich.

Stakeholder mit Transparenz und proaktiver Kommunikation motiviert

Der Interim Manger legte besonderen Wert darauf, dass der Prozess transparent gestaltet und der Projektplan f├╝r Beteiligte stets einsehbar war. Zudem wurde sorgf├Ąltig abgewogen, welche Themen im Einzelkontakt und welche in Meetings besprochen wurden, um r├╝cksichtsvoll mit der Kapazit├Ąt der Kolleginnen und Kollegen umzugehen.

Dank gro├čer Empathie und proaktiver Kommunikation gelang es dem Interim Manager, alle Stakeholder f├╝r die notwendige Mitwirkung zu gewinnen. Dazu trug sicher auch bei, dass er das Projekt mit Distanz zielorientiert und sachlich angehen konnte. Als externe F├╝hrungskraft war er weder in vergangene Konflikte involviert noch hatte er emotionale Bindungen an Produkte oder Ma├čnahmen.

├ťbergang termingerecht vollzogen | Mitarbeitende erfolgreich auf neuen Stellen

Dem Interim-Manager gelang nicht nur eine Punktlandung zum ├ťbergabetermin, sondern er war an diesem Tag auch der letzte Mitarbeiter des Gesch├Ąftsbereichs. Denn die Mitarbeiter des ├╝bergebenen Gesch├Ąftsbereichs konnten bereits w├Ąhrend der Projektphase zu jeweils idealen Zeitpunkten andere Aufgaben innerhalb des Unternehmens ├╝bernehmen.

Durch seine offene, positive Kommunikation ist es dem Interim Manager zudem gelungen, das gute Image beim Kunden zu pflegen und alle Beteiligten in das Projekt zu integrieren. Seine Projektf├╝hrung wurde intern als vorbildlich beurteilt.

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Christoph Domhardt

Christoph Domhardt

Senior Consultant | Prokurist

Stefan Gebel

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Senior Consultant

Tanja Esmyol - Senior Consultant Deutsche Interim AG

Tanja Esmyol

Senior Consultant