Verhandlung und Einf├╝hrung eines firmenbezogenen Verbandstarifvertrags (Produktionsunternehmen)

Verbandstarifvertrag | Personalkosten | Restrukturierung

Verhandlung Verbandstarifvertrags

Das Projekt in Stichworten

  • Verhandlung ├╝ber die Senkung der Geh├Ąlter an einem Produktionsstandort in Deutschland w├Ąhrend einer Restrukturierungsphase
  • Wiederherstellung des Vertrauens und einer Arbeitsatmosph├Ąre unter den Soziallpartnern
  • Einf├╝hrung eines firmenbezogenen Verbandstarifvertrages

Ein internationales Unternehmen der Verpackungsindustrie mit verschiedenen Produktionsstandorten in Deutschland plante zur Sicherung der Wettbewerbsf├Ąhigkeit und Sicherung des Standortes die Senkung der Geh├Ąlter an einem Produktionsstandort in Deutschland.

Das Unternehmen hatte eine 2-j├Ąhrige Restrukturierungsphase hinter sich, w├Ąhrend der sich die Fronten zwischen Gesch├Ąftsleitung und Betriebsrat (IGBCE) verh├Ąrtet hatten. Das Unternehmen war aus dem Arbeitgeberverband Chemie ausgetreten. Die Gesch├Ąftsf├╝hrung und Teile des Managements im Unternehmen waren erst nach der Restrukturierung eingetreten.

Eine der wesentlichen Herausforderungen an das Interim Mandat bestand darin, einerseits das Vertrauen unter den Sozialpartnern wieder herzustellen. Andererseits war es unumg├Ąnglich, die Personalkosten deutlich zu senken. Im Ergebnis trat das Unternehmen wieder in den Arbeitgeberverband Chemie ein. Das bedeutete auch, dass der Verhandlungspartner auf der Arbeitnehmerseite die Gewerkschaft IGBCE ist und somit ein firmenbezogener Verbandstarifvertrag verhandelt und erarbeitet wurde. Auf dem Weg zu dieser L├Âsung initiierte die Interim Managerin unter anderem die Gr├╝ndung einer unternehmensinternen, parit├Ątischen Tarifkommission. Sie verhandelte au├čerdem die Umgruppierung der Funktionen sowie Betriebsvereinbarungen zur Ma├čnahme. Regelm├Ą├čige umfassende Information der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellte sicher, dass die erzielten Ergebnisse im Unternehmen Akzeptanz fanden. Dazu trug auch ein freiwilliger Gehaltsverzicht im Management bei.

Zum Abschluss des Interim Mandats wurde der firmenbezogene Verbandstarifvertrag eingef├╝hrt und sozial vertr├Ąglich umgesetzt. Es erfolgte keine Zusage zur Standortsicherung. Der Konzern investierte ÔéČ 20 Mio zum Aufbau neuer Produktionsverfahren. Die Arbeitspl├Ątze am Standort und in der Region sind gesichert.

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Christoph Domhardt

Christoph Domhardt

Senior Consultant | Prokurist

Stefan Gebel

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Senior Consultant

Tanja Esmyol - Senior Consultant Deutsche Interim AG

Tanja Esmyol

Senior Consultant