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In diesem Beitrag über KI im Recruiting erfahren Sie:
- Grundlagen: Was bedeutet KI im Recruiting?
- Überblick: Einsatzbereiche von KI im Recruiting
- Vor- und Nachteile von KI im Recruiting
- KI in HR bei der Deutschen Interim AG
- KI in HR: Wie stellt sich die Deutsche Interim AG auf?
- Vorteile von KI im Recruiting für Interim Manager
- Vorteile von KI im Recruiting für mittelständische Unternehmen
- Wo stößt KI im Recruiting an ihre Grenzen?
- KI im Recruiting: Chancen nutzen, Grenzen erkennen
- FAQ: KI im Recruiting
KI im Recruiting: Definition, Chancen, Risiken – und warum bei uns der Mensch trotz KI im Mittelpunkt steht
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In diesem Beitrag über KI im Recruiting erfahren Sie:
- Grundlagen: Was bedeutet KI im Recruiting?
- Überblick: Einsatzbereiche von KI im Recruiting
- Vor- und Nachteile von KI im Recruiting
- KI in HR bei der Deutschen Interim AG
- KI in HR: Wie stellt sich die Deutsche Interim AG auf?
- Vorteile von KI im Recruiting für Interim Manager
- Vorteile von KI im Recruiting für mittelständische Unternehmen
- Wo stößt KI im Recruiting an ihre Grenzen?
- KI im Recruiting: Chancen nutzen, Grenzen erkennen
- FAQ: KI im Recruiting
Personalabteilungen haben seit jeher eine erfolgskritische Aufgabe: Leistungsfähiges Personal finden – und im Unternehmen halten. Dabei steigt der Druck zunehmend. Es gilt, vakante Stellen noch schneller zu besetzen, während Kandidatinnen und Kandidaten mit immer spezialisierteren Fähigkeiten und Kompetenzen ausgestattet sein sollen. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt verschärft den Kampf um die besten Talente: Alle sprechen vom Fachkräftemangel. Doch zugleich haben hochqualifizierte Professionals vermehrt Schwierigkeiten, passende Jobs zu finden. Ob KI die Ursache des Problems ist oder dessen Lösung sein kann, sei dahingestellt. Jedenfalls hat KI im Recruiting Einzug gehalten. Und Unternehmen sind gefordert, KI in der HR-Arbeit bestmöglich zu nutzen. Sie müssen die Vor- und Nachteile von KI im Recruiting kennen, damit sie entsprechende Tools sinnvoll nutzen können. Dabei spielen technologische, datenschutzrechtliche und ethische Aspekte eine entscheidende Rolle. Als Interim Management Provider haben wir uns dieser Thematik interdisziplinär angenommen und ein System entwickelt, von dem Unternehmen und Interim Professionals gleichermaßen profitieren.
Grundlagen: Was bedeutet KI im Recruiting?
Viele verwenden den Begriff „KI im Recruiting“ unscharf. In der Praxis ist eine klare Definition entscheidend. Nur, wenn Unternehmen verstehen, was KI im Recruiting zu leisten vermag, ist ein zielgerichteter Einsatz möglich. Das gilt insbesondere für Entscheiderinnen, Recruiter und Verantwortliche, die Personalplanung und Recruiting nicht isoliert, sondern als Teil der Unternehmensstrategie betrachten. Laut einer Randstad-Befragung sehen die Befragten den größten Nutzen im Onboarding (13 Prozent) und in der Personalplanung (zehn Prozent).
Quelle: Randstad-ifo-HR-Befragung Q3 2025, Randstad, September 2025, https://www.randstad.de/ueber-randstad/presse/personalmanagement/unternehmen-sehen-potenzial-ki-hr
Die Fragen sind also:
- Was unterscheidet KI in HR von klassischer Automatisierung?
- Wie funktioniert KI im Recruiting?
- Und welche Einsatzformen gibt es?
→ KI im Recruiting unterstützt die Bewertung und Vergleichbarkeit von Profilen auf Basis von Daten, nicht anhand starrer Regeln.
Automatisierung vs. KI im Recruiting
Viele digitale Recruiting-Lösungen basieren auf klassischer Automatisierung. Diese folgt festen Regeln und klar definierten Abläufen. Typische Beispiele sind:
- Automatischer Versand von Eingangsbestätigungen und standardisierten Status-Mails
- Anwendung von Filtern nach Muss-Kriterien wie Abschluss, Berufserfahrung oder Verfügbarkeit
- Automatisierte Terminvereinbarung für Interviews, bei der Bewerbende aus vordefinierten Zeitfenstern wählen
KI-Tools im Recruiting unterscheiden sich grundlegend von einer solchen Automatisierung. Sie arbeiten nicht ausschließlich regelbasiert, sondern analysieren Zusammenhänge und Wahrscheinlichkeiten. KI-Systeme bewerten Profile im Kontext, erkennen Muster in Daten und priorisieren Kandidaten auf Basis statistischer Ähnlichkeiten und historischer Erfolgsdaten.
→ Automatisierung beschleunigt Abläufe, KI verbessert die Entscheidungsgrundlage durch kontextbezogene Analyse.
Auf einen Blick
KI im Recruiting ist sinnvoll, wenn Firmen Personalentscheidungen strukturiert vorbereiten und nicht nur Prozesse automatisieren wollen.
▸Automatisierung beschleunigt das Recruiting, indem sie wiederkehrende Aufgaben übernimmt und manuelle Arbeit reduziert.
▸Künstliche Intelligenz verbessert die Entscheidungsqualität, indem sie Profile systematisch vergleicht, Kriterien einheitlich anwendet und Unterschiede in Erfahrung, Kompetenz und Einsatzfähigkeit sichtbar macht.
Wie funktioniert KI im Recruiting?
KI im Recruiting basiert auf drei zentralen Bausteinen: Daten, Algorithmen und Mustererkennung.
- Datenbasis
KI-Systeme verarbeiten große Mengen strukturierter und unstrukturierter Daten. Dazu gehören Lebensläufe, Stellenprofile, Kompetenzmodelle, Projekt- und Karrieredaten sowie Informationen aus dem Bewerbungsprozess, etwa Reaktionszeiten oder Interaktionsmuster. Die Qualität der Ergebnisse hängt unmittelbar davon ab, wie vollständig, aktuell und relevant diese Daten sind. Unklar formulierte Anforderungen, veraltete Profile oder unscharfe Kompetenzbeschreibungen führen auch bei leistungsfähigen KI-Systemen zu ungenauen oder verzerrten Ergebnissen. Deshalb bildet eine saubere Datenbasis die zentrale Voraussetzung für den sinnvollen Einsatz von KI im Recruiting. - Algorithmen
Algorithmen setzen die vorhandenen Daten in Beziehung zueinander. Sie vergleichen Anforderungen mit Profilen, analysieren Kompetenzschwerpunkte und gewichten einzelne Kriterien abhängig vom jeweiligen Suchkontext. Lernende Systeme passen diese Gewichtungen fortlaufend an, sobald neue Daten oder Rückmeldungen aus dem Recruiting-Prozess vorliegen. Auf diese Weise entwickelt sich die Bewertung dynamisch weiter und bildet reale Anforderungen genauer ab als statische Filter oder feste Entscheidungsregeln. - Mustererkennung und Prognosen
Auf Basis historischer Daten erkennt KI im Recruiting wiederkehrende Muster. Dazu zählen typische Kompetenzkombinationen, Projekterfahrungen oder Karriereverläufe, die in vergleichbaren Rollen erfolgreich waren. Aus diesen Mustern leitet das System Prognosen ab, etwa zur fachlichen Passgenauigkeit, zur Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Besetzung oder zur erwartbaren Dauer einer Zusammenarbeit. Diese Einschätzungen stellen Wahrscheinlichkeiten dar und unterstützen die Entscheidungsfindung.
→ KI im Recruiting basiert auf Daten, Algorithmen und Mustererkennung zur Vorbereitung von Personalentscheidungen.
Auf einen Blick
KI-Tools im Recruiting bewerten vergangene Daten und prognostizieren so zukünftige Entwicklungen. Sie liefern Entscheidungsgrundlagen, doch sie treffen keine Entscheidungen.
Typische Nutzung von KI im Recruiting
In der Praxis lassen sich drei grundlegende Einsatzformen von KI im Recruiting unterscheiden. Sie verfolgen unterschiedliche Ziele und kommen in verschiedenen Phasen des Recruiting-Prozesses zum Einsatz.
- Regelbasierte Systeme
Regelbasierte Systeme arbeiten mit vordefinierten Kriterien und festen Gewichtungen. Sie prüfen Bewerbungen anhand klar definierter Anforderungen und ordnen Profile entsprechend ein. Diese Systeme sind vergleichsweise transparent und gut steuerbar, doch sie sind nicht lernfähig. Typischerweise prüfen sie, ob formale Mindestanforderungen eingehalten sind, und unterstützen das Screening der eingehenden Bewerbungen sowie die Vorauswahl der Kandidaten. - Lernende KI (Machine Learning)
Lernende KI-Systeme analysieren Daten und erkennen Zusammenhänge, die nicht explizit vorgegeben sind. Sie vergleichen Profile, identifizieren Ähnlichkeiten und passen ihre Bewertungen kontinuierlich an neue Daten und Rückmeldungen an. Dadurch verbessern sie im Zeitverlauf ihre Trefferquote. In der Praxis kommen solche Systeme vor allem für Matching-Prozesse, Skill-Analysen und die Erstellung von Kandidaten-Rankings zum Einsatz. - Generative KI im Recruiting
Generative KI erstellt Inhalte auf Basis vorhandener Informationen. Im Recruiting unterstützt sie beispielsweise dabei, Stellenanzeigen zu formulieren, Bewerbungsunterlagen zusammenzufassen oder strukturierte Interviewleitfäden zu erstellen. Damit erhöht sie die Effizienz und entlastet die HR-Mitarbeitenden im operativen Alltag. Entscheidungen trifft sie nicht eigenständig. Sie bereitet Informationen so auf, dass Recruiter und Entscheiderinnen schneller und strukturierter arbeiten können.
→ KI wird regelbasiert, lernend oder generativ eingesetzt – je nach Ziel und Prozessphase.
Auf einen Blick
Unternehmen profitieren von KI im Recruiting, wenn sie deren Rolle realistisch definieren. KI kann Prozesse strukturieren, Informationen vergleichen und Entscheidungen vorbereiten. Doch sie ersetzt weder Erfahrung noch Kontextverständnis.
Überblick: Einsatzbereiche von KI im Recruiting
KI kommt heute nahezu entlang des gesamten Recruiting-Prozesses zum Einsatz. Ziel ist es, Informationen schneller zu strukturieren, Profile besser vergleichbar zu machen und Entscheidungen vorzubereiten.
→ KI unterstützt das Recruiting entlang des gesamten Prozesses – von der Suche bis zur Entscheidung.
Das sind die wichtigsten vier Einsatzbereiche für KI-Tools im Recruiting:
Kandidatensuche und Active Sourcing
In der Kandidatensuche unterstützt KI durch automatisierte Profilanalysen und intelligentes Matching. Systeme erkennen neben fachlichen Kompetenzen auch Projekterfahrungen sowie Karriereverläufe und gleichen diese mit den Anforderungen offener Positionen ab. Dadurch lassen sich passende Profile auch dann identifizieren, wenn Bezeichnungen, Titel oder Werdegänge in den Lebensläufen mit einer Stellenbeschreibung nicht exakt übereinstimmen. Dies gilt auch für potenzielle Mitarbeitende, die nicht aktiv auf Stellensuche sind.
Quelle: Praxisleitfaden „Künstliche Intelligenz im Personalwesen“, Bitkom e.V., 2025, https://www.bitkom.org/sites/main/files/2025-01/bitkom-leitfaden-kuenstliche-intelligenz-im-personalwesen.pdf
→ KI identifiziert passende Profile auch bei uneinheitlichen Titeln und Karrierewegen.
Bewerbungsmanagement und Vorauswahl
Im Bewerbungsmanagement übernimmt KI vor allem strukturierende Aufgaben. KI liest CVs aus, extrahiert Fähigkeiten und priorisiert Bewerbungen anhand definierter Kriterien. Recruiter erhalten eine vorsortierte Übersicht und können sich gezielt auf relevante Profile konzentrieren.
Quelle: Praxisleitfaden „Künstliche Intelligenz im Personalwesen“, Bitkom e.V., 2025, https://www.bitkom.org/sites/main/files/2025-01/bitkom-leitfaden-kuenstliche-intelligenz-im-personalwesen.pdf
→ KI strukturiert Bewerbungen und priorisiert Profile anhand definierter Kriterien.
Kommunikation mit Bewerbenden
KI unterstützt die Kommunikation durch Chatbots, automatisierte Terminvereinbarungen und Status-Updates. Standardfragen lassen sich effizient beantworten, die Effizienz von Prozessen steigt und Reaktionszeiten verkürzen sich. Das verbessert die Candidate Experience und entlastet das Recruiting-Team im operativen Alltag. Laut Bitkom können sich 49 Prozent der befragten Unternehmen vorstellen, einen Chatbot zur Beantwortung von internen HR-Anfragen einzusetzen, neun Prozent nutzen diese KI-Funktion bereits.
Quelle: Praxisleitfaden „Künstliche Intelligenz im Personalwesen“, Bitkom e.V., 2025, https://www.bitkom.org/sites/main/files/2025-01/bitkom-leitfaden-kuenstliche-intelligenz-im-personalwesen.pdf
→ KI automatisiert die Standardkommunikation und verkürzt die Reaktionszeiten.
Talent Analytics und Prognosen
Im Bereich der Talent Analytics nutzt KI vorhandene Daten, um Muster und Trends sichtbar zu machen. Dazu zählen Einschätzungen zur Passgenauigkeit von Einstellungen, Hinweise auf mögliche Fluktuation oder Entwicklungen in der Performance. Diese Analysen dienen als Entscheidungsgrundlage, ersetzen jedoch keine individuelle Bewertung.
Quelle: Praxisleitfaden „Künstliche Intelligenz im Personalwesen“, Bitkom e.V., 2025, https://www.bitkom.org/sites/main/files/2025-01/bitkom-leitfaden-kuenstliche-intelligenz-im-personalwesen.pdf
→ KI erkennt Muster in Daten und liefert Hinweise für Personalentscheidungen.
| Einsatzbereich | Funktionalität | Beschreibung | Nutzen |
|---|---|---|---|
| Kandidatensuche & Active Sourcing | Profilanalyse, Kompetenz-Matching | KI analysiert Profile und gleicht Kompetenzen mit Rollenanforderungen ab, auch bei unterschiedlichen Titeln oder Karrierewegen | Hohe Passgenauigkeit, schnelle Identifikation geeigneter Kandidaten |
| Bewerbungs-management & Vorauswahl | CV-Parsing, Skills-Extraktion, Bewerber-Rankings | KI strukturiert eingehende Bewerbungen, extrahiert relevante Fähigkeiten und priorisiert Profile entlang definierter Kriterien | Reduzierter manueller Aufwand, kürzere Time-to-Hire |
| Kommunikation mit Bewerbenden | Recruiting-Bots, Terminvereinbarung, Status-Updates | KI unterstützt die Kommunikation, indem sie Standardfragen beantwortet, Termine vereinbart und Informationen bereitstellt | Verbesserte Candidate Experience, effizientere Abläufe |
| Talent Analytics & Prognosen | Erfolgs- und Fluktuationsprognosen, Performance-Analysen | KI erkennt Muster sowie Trends in Daten und leitet daraus Hinweise für Entscheidungen ab | Fundierte Entscheidungen, frühzeitige Risikoeinschätzung |
Auf einen Blick
KI-Tools im Recruiting entfalten ihren größten Nutzen dort, wo sie Prozesse unterstützen und Inhalte strukturieren. Die Verantwortung für die Auswahl sowie Priorisierung der Bewerber und die Besetzung von Stellen sollten Personalentscheider tragen.
Unternehmen machen sich Potenzial von KI (noch) nicht zunutze
Das große Potenzial von KI im Recruiting scheint vielen Personalleitungen noch nicht bewusst zu sein. Laut „Index Recruiting Report 2024“ erkennen nur 34 Prozent der befragten HR-Verantwortlichen, dass KI den Prozess der Personalbeschaffung vereinfacht. Sofern KI überhaupt zum Einsatz kommt, dann am häufigsten für die Optimierung von Stellenanzeigen (17 Prozent).
Quelle: Index Recruiting Report 2024, index Internet und Mediaforschung GmbH, https://hr-marketing.index.de/studien/index-recruiting-report-2024/
Andere Untersuchungen liefern hier ein differenzierteres Bild: Laut Randstad gehören neben der Erstellung (70 Prozent) und Platzierung (55 Prozent) von Stellenanzeigen auch die Analyse von Lebensläufen (33 Prozent) und das Treffen einer Vorauswahl (31 Prozent) zu den Einsatzbereichen von KI-Tools für HR.
Quelle: Randstad-ifo-HR-Befragung Q3 2025, Randstad, September 2025, https://www.randstad.de/ueber-randstad/presse/personalmanagement/unternehmen-sehen-potenzial-ki-hr
Vor- und Nachteile von KI im Recruiting
KI im Recruiting erlaubt Unternehmen, die Personalgewinnung effizienter und strukturierter zu gestalten. Gleichzeitig verändert sie die Art und Weise, wie HR-Abteilungen Entscheidungen vorbereiten und treffen. Um künstliche Intelligenz im Personalwesen sinnvoll einzusetzen, braucht es eine nüchterne Betrachtung ihrer Stärken, Schwächen und Grenzen. Nur, wer die Vor- und Nachteile von KI im Recruiting kennt, kann sie gezielt einsetzen und echten Mehrwert schaffen. Entscheidend ist nicht, ob Firmen KI nutzen, sondern, wie und wozu sie KI-Tools für HR einsetzen.
Vorteile von KI im Recruiting
KI unterstützt Recruiting-Teams vor allem in Situationen, in denen viele Bewerbungen parallel zu verarbeiten oder mehrere Positionen gleichzeitig zu besetzen sind. Anstatt jede Bewerbung manuell zu sichten, strukturiert KI eingehende Profile, priorisiert sie anhand definierter Anforderungen und reduziert so den operativen Aufwand. Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Sie benötigen weniger Zeit für das Screening, während sie einen besseren Überblick über relevante Kandidatinnen und Kandidaten erhalten – auch bei hohem Bewerbungsaufkommen.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich in der Vorauswahl. KI wendet Kriterien einheitlich an und macht Profile vergleichbar. Gerade in der Zusammenarbeit mit Fachbereichen entsteht so eine belastbare Grundlage für Gespräche und Entscheidungen. Anstatt über subjektive Eindrücke zu diskutieren, können Recruiter, Personalentscheiderinnen und Fachbereichsverantwortliche gezielt über die persönliche Eignung, die fachliche Erfahrung und die zeitliche Verfügbarkeit der Bewerbenden sprechen. In der Praxis verkürzen sich dadurch die Suchzyklen, während sich die Qualität der Vorauswahl erhöht.
Besonders spürbar ist der Nutzen dort, wo Recruiting unter Zeitdruck stattfindet. Denn KI übernimmt zeitraubende Routinetätigkeiten: Sie sortiert eingehende Bewerbungen, priorisiert die Kandidaten gemäß ihrer Eignung für eine Stelle und stimmt Termine mit den Bewerbenden ab. Die so gewonnene Zeit können HR-Manager für persönliche Gespräche mit Kandidatinnen und Kandidaten oder notwendige Abstimmungen mit der Personalleitung nutzen.
→ KI erhöht die Effizienz und Vergleichbarkeit im Recruiting-Prozess, ohne selbst Entscheidungen zu treffen.
Auf einen Blick
KI im Recruiting strukturiert den Bewerbungsprozess und beschleunigt Prozesse. Sie entlastet Recruiting-Teams von Routinetätigkeiten und schafft Freiräume für strategische Aufgaben, insbesondere bei zeitkritischen Besetzungen.
Nachteile von KI im Recruiting
Trotz dieser Vorteile ist KI im Recruiting kein Allheilbringer. Die Ergebnisse hängen unmittelbar von der Qualität der zugrundeliegenden Daten und Annahmen ab. Falsche oder unvollständige Daten können zu systematischen Fehleinschätzungen führen und bestehende Muster ungewollt verstärken – zumal ohne fachliche Kontrolle das Risiko von Bias und Diskriminierung steigt.
Hinzu kommt die mangelnde Transparenz vieler KI-Systeme. Bewertungen und Rankings lassen sich nicht immer verständlich nachvollziehen. Ist jedoch nicht klar ersichtlich, warum eine Kandidatin für eine Stelle besser geeignet sein sollte als ein ähnlich qualifizierter Kandidat, ist Vorsicht geboten. Die HR-Abteilung muss ihre Empfehlungen oder Entscheidungen gegenüber Fachbereichen, Bewerbenden und Mitbestimmungsgremien logisch argumentieren können. Andernfalls besteht die Gefahr, dass KI in HR keine Akzeptanz findet.
→ KI ist abhängig von Datenqualität, Transparenz und rechtlichem Rahmen.
Gut zu wissen
Bereits 2019 formulierte die Europäische Kommission ihre Ethikleitlinien für vertrauenswürdige KI.
Im Zentrum stehen drei Grundsätze: Eine vertrauenswürdige KI ist
▸rechtmäßig: Sie hält alle geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften ein.
▸ethisch: Sie achtet ethische Grundsätze und Werte.
▸robust: sowohl aus technischer Sicht als auch unter Berücksichtigung des sozialen Umfelds.
Quelle: Ethics guidelines for trustworthy AI, 8. April 2019, https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/library/ethics-guidelines-trustworthy-ai
Nicht zuletzt ist in der Personalbeschaffung darauf zu achten, dass juristische Anforderungen an Datenschutz und Compliance erfüllt sind. Recruiter bekommen Zugang zu hochsensiblen personenbezogenen Daten, darunter Lebensläufe, Karriereverläufe, Bewertungen und Kommunikationsinhalte. Beim Einsatz von KI im Recruiting müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie diese Daten rechtskonform erheben, verarbeiten und speichern. Gemäß zentraler Vorgaben wie der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) müssen Entscheidungsprozesse transparent, zweckgebunden und nachvollziehbar sein.
Ein unreflektierter Einsatz von KI kann schnell zu Compliance-Risiken führen – etwa, wenn Daten ohne klare Rechtsgrundlage genutzt werden, automatisierte Bewertungen nicht erklärbar sind oder KI-Systeme diskriminierende Muster unbemerkt reproduzieren. Besonders kritisch ist dies bei automatisierten Vorauswahl- oder Ranking-Prozessen, da Unternehmen hier haftungsrechtlich in der Verantwortung sind.
Hinzu kommt das Risiko einer übermäßigen Technisierung des Recruiting-Prozesses. Überlassen es Firmen der KI, Entscheidungen weitgehend automatisiert zu treffen, reduziert sich der persönliche Kontakt zu den Bewerbenden auf ein Minimum – was bei diesen häufig ein Gefühl von mangelnder Wertschätzung erzeugt. Doch gerade im Recruiting ist der menschliche Faktor entscheidend. KI kann Prozesse unterstützen und strukturieren. Die Verantwortung für die Bewertung der Kandidaten und die Entscheidung über eine Anstellung sollte jedoch immer den handelnden Personen obliegen.
Auf einen Blick
KI im Recruiting liefert immer nur so gute Ergebnisse, wie es die Daten und Prozesse zulassen. Unklare Anforderungsprofile, verzerrte historische Daten oder intransparente Bewertungslogiken führen zu Fehlbewertungen. Rechtliche Vorgaben und eine zu starke Automatisierung erhöhen das Risiko von Akzeptanzproblemen. Die fachliche Einordnung und menschliche Verantwortung bleiben entscheidend.
KI in HR bei der Deutschen Interim AG
Als ein in der DACH-Region führender Interim Management Provider legten wir von Beginn an großen Wert auf zweierlei: Einerseits ist uns der persönliche Kontakt zu Unternehmen und Interim Professionals sehr wichtig. Andererseits nutzen wir Technologie, um unsere Prozesse zu unterstützen und zu beschleunigen. Während andere Provider ihre Pool-Mitglieder noch in Excel-Listen verwalten, haben wir mit Matchmaker eine Software-Lösung entwickelt, die wir zunächst für interne Zwecke genutzt haben: In Matchmaker können die akkreditierten Interim Managerinnen und Manager ihre Kompetenzen eigenständig pflegen. Erhalten wir eine Anfrage von einem Unternehmen, sind unsere Kundenberater anhand dieser Profilinformationen in der Lage, sehr schnell jene Kandidaten zu identifizieren, welche die kundenseitigen Anforderungen am besten erfüllen – Win-win für alle Beteiligten.
Matchmaker: von der Suchmaschine zum KI-gestützten Recruiting-Assistent
2024 sind wir den nächsten Schritt gegangen: Wir haben Matchmaker als Suchmaschine für Interim Management öffentlich zugänglich gemacht. Über unsere Website können zum Beispiel Recruiter und Personalverantwortliche direkt in unserem Pool, der mehr als 4.500 selbstständige Fach- und Führungskräfte umfasst, nach passenden Kandidatinnen und Kandidaten suchen. Perspektivisch werden wir Matchmaker zu einem KI-gestützten Recruiting-Assistenten weiterentwickeln, der weit über die Funktionalität einer Suchmaschine hinausgeht. Auch dabei werden wir uns an den Bedürfnissen unserer beiden Kernzielgruppen orientieren: Interim Professionals und mittelständische Unternehmen.
Auf einen Blick
Matchmaker ist die Suchmaschine für Interim Management. Personalverantwortliche geben die benötigte Kompetenz oder Rolle in das Suchfeld ein, Matchmaker durchsucht die umfangreiche Datenbank nach geeigneten Interim Professionals und präsentiert eine passende Vorauswahl.
www.deutscheinterim.com/de/matchmaker
KI in HR: Wie stellt sich die Deutsche Interim AG auf?
Als deutsches Unternehmen hat der Schutz personenbezogener Daten für uns einen großen Stellenwert. Insbesondere bei der Nutzung der etablierten KI-Tools steht immer die Frage im Raum: Was passiert mit den Daten? Wir haben unsere Antwort gefunden: Wir nutzen keine externen Tools, sondern machen alles selbst, was mit KI im Recruiting zu tun hat.
Das ist unser AI Technology Stack:
- KI-Server: Wir hosten unsere KI-Komponenten auf einem eigens angemieteten Server mit leistungsstarken NVIDIA-Prozessoren in einem Rechenzentrum in Deutschland.
- Proprietäre Large Language Models (LLMs): Auf diesem Server laufen mehrere Sprachmodelle, die für unseren individuellen Bedarf ausgewählt und optimiert sind.
- Vektor-Datenbank: Wir halten strukturierte Daten anonymisiert in einer Vektor-Datenbank vor. So können wir Prompts mit kontextbezogenen Daten anreichern.
- Kompetenzen-Extraktion: KI liest die fachlichen Kompetenzen und beruflichen Erfahrungen aus CVs automatisiert aus und erstellt binnen Sekunden Vorschläge für aussagekräftige Mitgliederprofile.
- Retrieval Augmented Generation (RAG): Unser dialogbasiertes Suchsystem gleicht die Nutzer-Eingaben in Echtzeit mit den kontextbezogenen Daten in der Vektor-Datenbank ab. Das LLM verarbeitet die abgeglichenen Ergebnisse, präsentiert sie dem Anwender und stellt Rückfragen. KI wird so zum hilfreichen Assistenten bei der Suche nach passenden Kandidaten.
Vorteile von KI im Recruiting für Interim Manager
Der Erfolg von KI im Recruiting steht und fällt mit der Tiefe und Korrektheit der verfügbaren Daten. Da wir mit vielen der akkreditierten Interim Managerinnen und Managern seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten, wissen sie um die Relevanz gepflegter Profildaten. Denn schließlich gilt: Je aussagekräftiger ein Profil ist, desto größer ist die Chance, dass der Kandidat oder die Kandidatin für eine fachlich passende Anfrage in die engere Auswahl kommt. Unsere Datenbank umfasst bereits heute mehr als 10.000 spezifische Skills und Kompetenzen. Damit Interim Professionals in einer KI-gestützten Suche Beachtung finden, ist es für sie wichtiger denn je, die eigenen Daten aktuell und vollständig zu halten. Genau darin besteht der große Vorteil von KI im Recruiting: KI behandelt alle gleich. Es geht einzig und allein darum, ob eine Fach- oder Führungskraft für eine Aufgabe geeignet ist. Und für dieses Matching sind die hinterlegten Skills und Kompetenzen ausschlaggebend.
Auf einen Blick
Je aussagekräftiger die berufliche Vita ist und je zutreffender die fachlichen Kompetenzen präsentiert sind, desto größer ist die Chance auf Vermittlung in ein Mandat.
Vorteile von KI im Recruiting für mittelständische Unternehmen
Wenn sich Unternehmen an einen Provider wie die Deutsche Interim AG wenden, geht es meist um zweierlei: die Schnelligkeit der Vermittlung und die Passgenauigkeit der Kandidaten. Der beste Provider ist also in der Lage, die am besten geeigneten Fachleute am schnellsten anzubieten. Diesen Anspruch stellen unsere Kunden tagtäglich an uns – zurecht. KI ermöglicht uns, diese hohen Erwartungen zu erfüllen. Da wir auf Basis vektorisierter Daten arbeiten, sind wir in der Lage, alle Kandidaten unvoreingenommen und ohne Bias nach den gleichen Maßstäben zu bewerten. Während Personalverantwortliche und Recruiter erfahrungsgemäß nur die ersten fünf bis maximal zehn Bewerbungen gründlich lesen, analysiert ein entsprechendes KI-Tool alle Profile mit gleicher Sorgfalt – und das deutlich schneller und systematischer, als es ein Mensch könnte. Unsere KI ist neutral und bevorzugt niemanden – weder, was den Zeitpunkt der Bewerbung noch den Namen, das Geschlecht oder die Herkunft betrifft. Alle Interim Professionals, die theoretisch für ein Mandat in Frage kommen, haben die gleichen Chancen, den Zuschlag zu erhalten. Was zählt, sind letzten Endes der fachliche und kulturelle Fit.
Auf einen Blick
KI erlaubt, Kandidaten schnell, objektiv und systematisch zu begutachten. Alle Profile werden ohne Bias nach einheitlichen Kriterien bewertet. Unternehmen profitieren von höherer Passgenauigkeit bei kürzerer Besetzungszeit.
Wo stößt KI im Recruiting an ihre Grenzen?
Doch daneben spielen andere Aspekte eine ebenso wichtige, wenn nicht gar wichtigere Rolle. Fragen, die wir immer wieder gestellt bekommen, sind unter anderem:
- Welche Persönlichkeit hat die Fach- oder Führungskraft?
- Passt er oder sie zur Unternehmenskultur (Cultural Fit)?
- Ist er oder sie in der Lage, Brücken zu bauen oder aber alte Zöpfe abzuschneiden?
- Ist er oder sie das Geld wert?
Zuhören und Verstehen
Als Interim Management Provider ist es unsere Aufgabe, zwischen den Zeilen zu lesen und das Subtile, das Unausgesprochene wahrzunehmen. Das, was Unternehmen wirklich brauchen, zeigt sich nämlich manchmal nicht an Aufgabenbeschreibungen, sondern ist stark vom zwischenmenschlichen Gespür für das Ungesagte oder Ungeschriebene abhängig. Um dies herauszukitzeln, braucht es nicht nur viel Erfahrung als Consultant, sondern auch das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen und deren wahren Bedürfnisse zu erkennen. An der Frage „Worauf kommt es wirklich an?“ entscheidet sich häufig, ob ein Manager mandatiert wird. All das kann KI nicht leisten. Hierfür braucht es menschliche Kundenberater.
Der Mensch steht im Mittelpunkt
Im Gegensatz zu reinen Plattform-Modellen für die Vermittlung von Freelancern, Freiberuflern und Selbstständigen legen wir – trotz technologischen Fortschritts – allergrößten Wert auf persönliche Beziehungen. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Daran wird sich auch dann nichts ändern, wenn KI im Recruiting immer wichtiger wird. Personalvermittlung ist und bleibt ein People Business. Vertrauen ist unsere Währung. Und Vertrauen entsteht durch Begegnungen zwischen Menschen – nicht zwischen Maschinen. KI macht unsere Prozesse schneller und die Qualität der Vermittlung besser. Doch wir halten am persönlichen Kontakt zu unseren Kunden und zu den Interim Professionals, die wir vermitteln, fest. Heute und in Zukunft.
→ KI kann Persönlichkeit, Kontext und zwischenmenschliche Dynamik nicht bewerten.
Gut zu wissen
EU AI Act: Pflichten für Personaldienstleister beim Einsatz von KI
Personaldienstleister, die KI im Recruiting oder bei der Vermittlung einsetzen, unterliegen dem EU AI Act, wenn künstliche Intelligenz die Bewertung, Auswahl oder Priorisierung von Profilen unterstützt. Solche Anwendungen gelten häufig als Hochrisiko-KI im Sinne von Artikel 6 der Verordnung (EU) 2024/1689. Das bedeutet:
▸KI darf Personalentscheidungen nur vorbereiten, nicht autonom treffen.
▸Menschliche Aufsicht und Verantwortung sind verpflichtend.
▸Einsatz, Zweck und Funktionsweise der KI müssen dokumentiert sein.
▸Transparenz gegenüber Bewerbenden und der Kundschaft ist erforderlich.
▸Risiken wie Bias und Diskriminierung müssen aktiv begrenzt werden.
Der EU AI Act erlaubt den Einsatz von KI im Personalumfeld, setzt jedoch klare Grenzen. Für Personaldienstleister gilt: Die fachliche Bewertung und Entscheidungshoheit müssen zwingend beim Menschen bleiben.
Quelle: EU Artificial Intelligence Act, 13. Juni 2024, https://artificialintelligenceact.eu/de/
KI im Recruiting: Chancen nutzen, Grenzen erkennen
KI im Recruiting ist weder Heilsversprechen noch Bedrohung. Sie ist ein Werkzeug, dessen Wirkung davon abhängt, wie bewusst Unternehmen sie einsetzen. Die aktuellen Zahlen aus der Randstad-Erhebung belegen genau diese Entwicklung: Während Unternehmen in den kommenden Jahren vor allem in strategischen HR-Feldern wie Personalplanung und -prognose (erwarteter Nutzenanstieg von zehn auf 35 Prozent), im Talentmanagement und in der Personalentwicklung (von fünf auf 26 Prozent) deutlich wachsende Potenziale sehen, fällt die erwartete Nutzensteigerung im Recruiting selbst mit einem Anstieg von 25 auf 30 Prozent vergleichsweise moderat aus. Das ist kein Zeichen von Zurückhaltung, sondern Ausdruck eines realistischen Verständnisses der Grenzen von Technologie.
Denn Recruiting ist kein rein datengetriebener Prozess. Unternehmen nutzen KI heute intensiv, um Prozesse effizienter zu gestalten – etwa beim Verfassen und Platzieren von Stellenanzeigen, bei der Analyse von Lebensläufen und bei der Vorauswahl. Gleichzeitig reagieren viele Personalverantwortliche sensibel, wenn Bewerbende KI ebenfalls nutzen, um Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese Ambivalenz zeigt, worum es im Kern geht: Vertrauen, Transparenz und Verantwortung. KI kann Prozesse beschleunigen und Vergleichbarkeit schaffen. Sie kann jedoch nicht bewerten, ob jemand in eine Organisation passt, in einer kritischen Situation führt oder in kurzer Zeit Wirkung entfaltet.
Der produktive Einsatz von KI im Recruiting liegt daher nicht in der Automatisierung von Entscheidungen, sondern in ihrer Vorbereitung. Wer KI nutzt, um bessere Fragen zu stellen, Zusammenhänge sichtbar zu machen und Zeit für das Wesentliche zu gewinnen, stärkt den menschlichen Teil des Recruitings. Gerade in einem angespannten Arbeitsmarkt entsteht nachhaltiger Erfolg dort, wo es Unternehmen gelingt, technologische Möglichkeiten mit Erfahrung, Urteilskraft und persönlichem Vertrauen zu verbinden.
FAQ: KI im Recruiting
Was ist KI im Recruiting?
KI im Recruiting bezeichnet den Einsatz von datenbasierten Systemen zur Analyse, Strukturierung und Bewertung von Bewerbungen und Profilen.
Welche KI-Tools werden im Recruiting eingesetzt?
Typisch sind CV-Parsing, Skill-Matching, Bewerber-Rankings, Chatbots und Talent-Analytics-Systeme.
Was sind die Vorteile von KI im Recruiting?
KI beschleunigt Prozesse, erhöht die Vergleichbarkeit und entlastet Recruiting-Teams von Routinetätigkeiten.
Was sind die Nachteile von KI im Recruiting?
KI-Tools für HR sind abhängig von der Datenqualität. Daneben besteht das Risiko von Bias und eingeschränkter Transparenz. Wichtig ist zudem, rechtliche Anforderungen einzuhalten.
Ist KI im Recruiting erlaubt?
Ja, aber reguliert. Nach dem EU AI Act dürfen KI-Systeme Entscheidungen nur vorbereiten, nicht autonom treffen.
Ersetzt KI Recruiter oder Personalberater?
Nein. KI unterstützt die Entscheidungsfindung. Verantwortung und Bewertung bleiben beim Menschen.