HR Projektleiter f├╝r Werksschlie├čung eines internationalen Automobilzulieferers

Werksschlie├čung | Produktionsverlagerung | Betriebsrat

HR Projekt Automobilzulieferers

Projektschwerpunkte in Stichworten

  • Werksschlie├čung und Produktionsverlagerung bei hoher Auslastung
  • HR Projektleiter als Business Partner f├╝r ├╝bergeordnetes Management und Unterst├╝tzung/Coach f├╝r Werksleitungsteam
  • Verhandlungsleitung f├╝r Interessenausgleich und Sozialplan
  • Steuerung der Kommunikation nach au├čen und innen

Die Schlie├čung eines deutschen Montagewerkes war f├╝r einen amerikanischen Automobilzulieferer aus Kosten- und Wettbewerbsgr├╝nden unumg├Ąnglich. Zielsetzung des Projektes war eine Schlie├čung des Standorts innerhalb eines eng gesetzten Kosten- und Zeitrahmens. Durch eine Just-in-Sequence-Lieferkette zu einem wichtigen deutschen Kunden gab es eine hohe Anf├Ąlligkeit f├╝r St├Ârungen. Die Medienpr├Ąsenz sollte minimal bleiben.

Der HR Projektleiter vertrat alle Personalmanagement-Aspekte im Projektteam und arbeitete in der Umsetzung eng mit dem lokalen Managementteam und der Werks-Personalleiterin zusammen.

In der Planungs- und Vorbereitungsphase galt es unter anderem, zusammen mit Juristen des Arbeitgeberverbandes und der Rechtsabteilung des Unternehmens die Implikationen eines bestehenden Erg├Ąnzungstarifvertrages im Hinblick auf verschiedene Vorgehensszenarien zu bewerten.

Als HR Business Partner unterst├╝tzte der Projektmanager den f├╝r den Standort verantwortlichen Gesch├Ąftsverantwortlichen in den Vorverhandlungen mit dem Betriebsrats┬şvorsitzenden und dem Vertreter der IG Metall. Er ├╝bernahm die Verhandlungsf├╝hrung f├╝r den Abschluss eines Sozialplans und Interessenausgleichs.

Es gelang dem HR Projektleiter au├čerdem, das lokale Management-Team durch den schwierigen Prozess zu coachen sowie die Arbeits- und Rollenteilung bestm├Âglich abzustimmen. Auch steuerte er die Kommunikation nach innen (Betriebsversammlungen und Mitarbeiterinformationen) und au├čen (Medien). Eine zus├Ątzliche Entlastung des lokalen Managements ergab sich aus der ├ťbernahme des konzerninternen Informations- und Abstimmungsprozesses.

Budget- und Zeitrahmen eingehalten, kein Imageschaden in der ├ľffentlichkeit

Der HR Projektleiter stellte sicher, dass die schlie├čungsbedingten beruflichen Perspektiven des Werksmanagementteams gekl├Ąrt und vom Unternehmen rechtzeitig durch individuelle Vereinbarungen abgesichert wurden.

Die unternehmensseitig vorgegebenen Ziele des Schlie├čungsprojekts wurden erreicht. Mithilfe der Arbeitsagentur und einer von den Arbeitnehmervertretern unterst├╝tzten Qualifizierungsgesellschaft ergaben sich in vielen F├Ąllen tragf├Ąhige L├Âsungen f├╝r die Belegschaft. Die Auswirkungen des Schlie├čungsprozesses auf die Produktion (z. B. durch steigende Fehlzeiten) wurden auf einem f├╝r die Kunden nicht wahrnehmbaren Niveau gehalten.

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Stefan Gebel

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Christoph Domhardt

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Senior Consultant | Prokurist

Tanja Esmyol - Senior Consultant Deutsche Interim AG

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