Marktorientierte Verg├╝tungsstruktur f├╝r b├Ârsennotiertes Unternehmen

Innerbetriebliche Bewertung | Marktsituation | Compensation & Benefits

Symbolbild f├╝r eine marktoriente Verg├╝tungsstruktur in einem b├Ârsennotierten Unternehmen.

Das Projekt in Stichworten:

  • Verg├╝tungsstruktur soll Marktattraktivit├Ąt des Unternehmens st├Ąrken
  • Innerbetriebliche Bewertung mit allen Stakeholdern abgestimmt
  • Punktesystem ber├╝cksichtigt s├Ąmtliche Aspekte der Funktionsbeschreibungen
  • Neue Verg├╝tungsstruktur mit zugeordneten B├Ąndern und Nebenleistungen

In einem b├Ârsenorientierten Unternehmen des Gro├čhandels waren die Verg├╝tungsstrukturen letztmalig in den 90er Jahren konzeptionell festgelegt worden. Im Lauf der Jahre und aufgrund vieler Leitungswechsel war die Struktur nicht mehr stringent befolgt worden. Das galt insbesondere oberhalb der tariflichen Strukturen. Damit fehlte bei den j├Ąhrlichen Gehalts├╝berpr├╝fungen sowie Neueinstellungen und Versetzungen eine verl├Ąssliche Orientierung. In der Folge hatten sich eine gewisse Willk├╝r und Intransparenz breitgemacht. Das betraf auch Nebenleistungen wie Dienstfahrzeuge. Die Meinung der F├╝hrungskr├Ąfte und ihre N├Ąhe zum Vorstand waren oft ausschlaggebender als die vormals eingef├╝hrten Verg├╝tungsstrukturen.

Verg├╝tungsstruktur soll Marktattraktivit├Ąt des Unternehmens st├Ąrken

Der heutige Interim Manager erhielt als HR Direktor den Auftrag, die innerbetriebliche Bewertung der Funktionen und die Marktsicht zu erarbeiten. Daraus sollte er eine neue Verg├╝tungsstruktur entwickeln, die nach innen zur Orientierung dient. Nach au├čen sollte die Verg├╝tungsstruktur auch die Marktattraktivit├Ąt des Unternehmens sicherstellen beziehungsweise st├Ąrken. Der Auftraggeber hatte zur Bedingung gemacht, die F├╝hrungskr├Ąfte des Unternehmens an dem Prozess zu beteiligen.

Zun├Ąchst erhob der HR-Experte Marktsituation und innerbetriebliche Bewertung. Die Marktsituation erarbeitete er in Kooperation mit einer Unternehmensberatung.

Innerbetriebliche Bewertung mit allen Stakeholdern abgestimmt

F├╝r die innerbetriebliche Bewertung setzte er einen transparenten Prozess mit allen Stakeholdern auf. Die Herausforderung bestand darin, mit allen betroffenen F├╝hrungskr├Ąften offen zu diskutieren und Meinungen abzuholen, ohne diese unreflektiert zu ├╝bernehmen. Ferner galt es, sich abzeichnende Konflikte und Widerst├Ąnde produktiv zu nutzen beziehungsweise zu l├Âsen. Eine weitere Herausforderung lag darin, dass die innerbetriebliche Wertigkeit einer Funktion in einigen F├Ąllen nicht mit Marktdaten belegt werden konnte. Das lag daran, dass diese Funktionen sehr unternehmensspezifisch ausgepr├Ągt waren. Hier musste mit Analogien gearbeitet werden, um zu einer einvernehmlichen Bewertung zu kommen.

Punktesystem ber├╝cksichtigt s├Ąmtliche Aspekte der Funktionsbeschreibungen

Die Ergebnisse der innerbetrieblichen Bewertung wurden schlie├člich mit der Marktsituation gematcht. Die Stellenbewertungen staffelte der Manager mithilfe eines Punktesystems, das s├Ąmtliche Aspekte der Funktionsbeschreibungen ber├╝cksichtigte. Hier ging es zum Beispiel um den direkten Einfluss der Funktion auf Umsatz und Gewinn oder um die F├╝hrungsspanne der Funktion. Aus den Punktzahlen je Kriterium wurde eine Gesamtpunktzahl ermittelt, die in eine Rangfolge gebracht wurde. Die Funktionen konnten dann zu Gruppen zusammengefasst werden, die wiederum Verg├╝tungsb├Ąndern zugeordnet wurden. Diese wurden an den ermittelten Marktwerten orientiert.

Neue Verg├╝tungsstruktur mit zugeordneten B├Ąndern und Nebenleistungen

Am Ende stand eine neue Verg├╝tungsstruktur mit den Funktionen zugeordneten B├Ąndern und Nebenleistungen, nach der bei den j├Ąhrlichen ├ťberpr├╝fungen und Neueinstellungen oder Versetzungen verfahren wird. Der heutige Interim Manager hatte damit erfolgreich daf├╝r gesorgt, dass eine transparente Verg├╝tungsstruktur nachhaltig Orientierung schafft.

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Christoph Domhardt

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Senior Consultant | Prokurist

Tanja Esmyol - Senior Consultant Deutsche Interim AG

Tanja Esmyol

Senior Consultant

Stefan Gebel

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