PROJEKTBERICHT

Zusammenlegung von deutschen Standorten in einem internationalen Konzern

Synergie | Changeprojekt | Sozialplan

Zusammenlegung internationalen Konzern

Das Projekt in Stichworten

  • Arbeitsrechtliche Begleitung bei der Zusammenlegung von 4 deutschen Standorten in einem international agierenden Konzern
  • Verhandlung und Umsetzung eines Sozialplans zur AufwandsentschĂ€digung
  • EinfĂŒhrung einer neuen Organisationsstruktur fĂŒr das gesamteuropĂ€ische Supply Chain Management
  • Suche, Auswahl und Einarbeitung einer neuen Personalleiterin.

Ein international agierendes US-amerikanisches Unternehmen (4.500 Mitarbeiter weltweit) der Forst- und Agrarwirtschaft hatte 4 Jahre zuvor ein eigentĂŒmergefĂŒhrtes Unternehmen der Branche akquiriert. Nach der Einbindung des Unternehmens in den Konzern plante die Unternehmensleitung die Zusammenlegung aller deutschen Standorte, um Synergien zu nutzen, modernes Supply Chain Management aufzubauen und die B2B- sowie B2C-AktivitĂ€ten in Europa auszuweiten.

Die HR Interim Managerin wurde mit der Planung und Steuerung der Zusammenlegung der deutschen Standorte beauftragt, um die arbeitsrechtlichen Vorgaben und Erfordernisse sicher zu stellen. Insbesondere galt es, die unterschiedlichen Betriebsvereinbarungen, Regelungen und Vertragswerke zu harmonisieren sowie einen Sozialplan zur AufwandsentschĂ€digung mit dem Betriebsrat zu verhandeln und umzusetzen. Die Richtlinien der Konzernmutter mussten termingerecht eingefĂŒhrt und umgesetzt werden. DarĂŒber hinaus wurde gemeinsam mit dem VicePresident Global eine Organisationsstruktur fĂŒr das gesamteuropĂ€ische Supply Chain Management eingefĂŒhrt. Eine besondere Herausforderung lag in der Kommunikation innerhalb der komplexen Matrixstruktur des Unternehmens.

Die Interim Personalmanagerin entwickelte gemeinsam mit GeschĂ€ftsleitung und Betriebsrat eine Roadmap, um die Zusammenlegung der Standorte rechtlich unter Einhaltung aller Fristen korrekt umzusetzen. Mit der Zusammenlegung der Standorte bestand zu keinem Zeitpunkt die Absicht, ArbeitsplĂ€tze abzubauen oder eine Restrukturierung durchzufĂŒhren. Durch intensive und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat gelang es, einen Sozialplan zur AufwandsentschĂ€digung zĂŒgig zu verabschieden und in Kraft zu setzen. So wurden die Mehraufwendungen fĂŒr Mitarbeiter monetĂ€r kompensiert, die durch eventuell lĂ€ngere Fahrten zur Arbeit entstehen wĂŒrden. Zudem leistete die GeschĂ€ftsleitung finanzielle UnterstĂŒtzung bei einem Umzug zum neuen Standort. FĂŒr die Mitarbeiter war dies ein deutliches Signal, dass sie sich auf die Zusagen des Arbeitgebers verlassen können.

Supply Chain Managements neu aufgestellt

Die Organisationsstruktur des gesamteuropĂ€ischen Supply Chain Managements wurde in enger Abstimmung mit den operativen Bereichen schrittweise entwickelt. So gelang es, die europĂ€ische Supply Chain Plattform analog zu Bedarf und Zielen aufzubauen. Die HR Interim Managerin konzipierte ein auf die neue Situation ausgerichtetes Qualifizierungsprogramm fĂŒr die Mitarbeiter. So konnten die ProduktivitĂ€t und QualitĂ€t unter den neuen Bedingungen sichergestellt werden.

Um innerhalb der komplexen Matrixstruktur effizient und vollumfĂ€nglich zu kommunizieren, versandte die Interim Personalleiterin innerhalb des Konzerns an alle Beteiligten regelmĂ€ĂŸig Info-Mails zum Stand der AktivitĂ€ten. Außerdem fanden wiederkehrend Telefonkonferenzen mit den Betroffenen statt, um offene Fragestellungen und den Fortschritt des Projekts zu ĂŒberprĂŒfen oder spezifische Themen zu lösen. Ein weiterer wesentlicher Teil des Interimmandats war die Suche und Auswahl der Personalmanagerin, die die Position nach der Transformation in Festanstellung einnehmen sollte.

Der Prozess der Zusammenlegung verlief reibungslos. Durch die Einbindung einer externen Person in den Change Prozess war es möglich, die „alte“ Welt sanft abzulösen und die Grundlagen fĂŒr die „neue“ Welt zu bereiten. Eine neue Personalleiterin wurde eingestellt. Die HR Interim Managerin begleitete das Changeprojekt noch einen Monat bis zum Ende des Interimmandats.

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Tanja Esmyol - Senior Consultant Deutsche Interim AG

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