Troubleshooting bei Projekt für Produktdatenmanagement

Warenwirtschaftssystem | Controlling | Nachfolgeregelung

Bei einem international tätigen schwedischen Maschinenbauunternehmen mit weltweit mehr als 40.000 Mitarbeitern übernahm der Interim Manager den Auftrag, ein stark verspätetes Entwicklungsprojekt zum Produktdatenmanagement innerhalb von 6 Monaten abzuschließen. Als Projektleiter führte er ein Team von schwedischen und deutschen Mitarbeitern. Die Projektsprache war Englisch.

Das Projekt lief schon mehr als fünf Jahre und hätte zu Beginn des Interim Mandats bereits vor mehr als einem Jahr beendet sein sollen. Das war kritisch, weil die Mitarbeiter der nachfolgenden Projekte dringend ein funktionsfähiges Produktdatenmanagement benötigten. Erschwerend kam hinzu, dass das Projektteam aus unersetzlichen Experten zerstritten war und bereits mehr als einen Projektleiter verschlissen hatte.

Verantwortlichkeiten, Zeitziele und überprüfbare Erfolgskriterien festgelegt

Um dem Projekt eine stabile Struktur zu geben, erfasste der Interim Manager im ersten Treffen mit dem Projektteam den bisherigen Entwicklungsstand und die noch offenen Aufgaben. Anschließend bewertete er den Arbeitsaufwand pro Aufgabenpaket. Er schlug dem Team dann einen eng gefassten Projektplan mit konkreten Verantwortlichkeiten, exakten Zeitzielen und überprüfbaren Erfolgskriterien vor. Diese Vorgehensweise mit engem Zeitrahmen und Kennzahlen war für das Team aus kreativen Entwicklern und Konstrukteuren zunächst sehr ungewohnt, zumal der Interim Manager die Teamarbeit streng kontrollierte.

Lösungsorientierten und produktiven teaminternen Wettbewerb initiiert

Eine weitere Hauptaufgabe des Interim Managers bestand darin, Streit über technische Inhalte zu schlichten, ohne selbst Partei zu ergreifen. Aufgrund der neuen Projektstruktur und der starken Führung stellten sich schnell erste Erfolge ein. Das Projektmanagement des Interim Managers hatte einen lösungsorientierten und produktiven teaminternen Wettbewerb initiiert. Die Entwickler und Konstrukteure arbeiteten nun wieder gut zusammen. Nur ein Projektmitarbeiter war dazu nicht in der Lage und musste ausgetauscht werden.

Nach vier Monaten intensiver Arbeit mehr als 80 Prozent abgearbeitet

Der Interim Manager konnte dem Projektlenkungsgremium fortan regelmäßig anhand von belastbaren Kennzahlen vom Fortschritt des Projektes berichten. Anhand der objektiven Daten konnte er dem Team den Rücken für eine konzentrierte Arbeit freihalten. Bereits nach vier Monaten intensiver Arbeit waren mehr als 80 Prozent der Aufgaben erledigt. Einige der nachfolgenden Projekte konnten noch vor dem geforderten Datum gestartet werden.

Fristgerechter erfolgreicher Abschluss und Engagement für Folgeauftrag

Ohne den enormen Erfolgsdruck und mithilfe des Interim Managers fand das Team einen stabilen Arbeitsrhythmus. Die restlichen Arbeiten wurden zügig erledigt. Aufgrund dieses Erfolges wurde der Interim Manager beauftragt, ein weiteres, ähnliches Projekt zu übernehmen.

Das Projekt im Überblick:

  • Troubleshooting bei Projekt für Produktdatenmanagement
  • Lösungsorientierten und produktiven teaminternen Wettbewerb initiiert
  • Verantwortlichkeiten, Zeitziele und überprüfbare Erfolgskriterien festgelegt
  • Nach vier Monaten intensiver Arbeit mehr als 80 Prozent abgearbeitet
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Interim Manager 1111

Promovierter Maschinenbauer

für Produktion, Logistik und QS

BRANCHEN

Produktion - Metallindustrie, Maschinen-Anlagenbau

STATIONEN

Dematic, Heraeus, MAN, MAN Roland Druckmaschinen, Siemens

QUALIFIKATIONEN

Doktor-Ingenieur, Diplom-Wirtschaftsingenieur Maschinenbau, SixSigma, CMMI, u.a.; langjährige Führungs- und Projekterfahrung in Organisationsoptimierung, Produktion, Logistik, Krisen- und Fehlermanagement, Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Französisch; Auslandserfahrung: USA, Schweden, Italien

BESONDERE SCHWERPUNKTE

  • Krisen- und Fehlermanagement in Produktion und Entwicklung
  • Leitungsfunktionen in Produktion und Logistik der Metallindustrie
  • Organisationsentwicklung für Industrie und Dienstleister

Als promovierter Ingenieur im Maschinenbau und Wirtschaftsingenieur verfügt der Interim Manager (Jahrgang 1956) über langjährige Erfahrungen in der Produktion, der Logistik und dem Qualitätsmanagement im Maschinen- und Anlagenbau. Über seine gesamte berufliche Zeit hatte er Führungsverantwortung für Teams zur Entwicklung, Optimierung oder Transformierung von Produktions- und Logistikprozessen sowie der Logistik und des Qualitätsmanagements. Wiederholt hat er als Projektleiter Werke in Deutschland und den USA geplant oder reorganisiert.

Ein Schwerpunkt seiner Interim Mandate ist die Vereinfachung von Prozessen entsprechend den kommerziellen Zielstellungen, beispielsweise durch Reduzierung von Lagerbeständen, Liegezeiten oder Verschwendung. Als promovierter Maschinenbauingenieur verfügt er über ein ausgezeichnetes technisches Verständnis mit besonderer Expertise im Bereich der Metallverarbeitung. Dieses Wissen setzt er bei der Analyse, Stabilisierung und Innovation auch komplexer Produktionsprozesse immer wieder erfolgreich ein.

Der Interim Manager ist ein versierter und überzeugter Anwender von agilen Methoden des Projektmanagements sowie KanBan oder SixSigma. Fehlermöglichkeiten- und Einflussanalyse (FMEA), Quality Function Deployment (QFD) und Capability Maturity Model Integration (CMMI) zählen ebenso selbstverständlich zu seinem Werkzeugkasten.

Seine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte der Interim Manager in werksübergreifenden Entwicklungs- und Optimierungsprojekten der MAN-Produktion. In Linienfunktion organisierte er unter anderem die digitale Fertigungssteuerung einer Produktionsstätte. Bei einem Tochterunternehmen von Siemens reduzierte er Bauteilvarianten um 75 Prozent. Im Rahmen des Qualitätsmanagements baute er ein weltweites Reklamationsmanagement für die Montage großer Logistikanlagen auf und klärte große Schadensfälle im sechsstelligen Euro-Bereich.

Als Interim Manager leitete er unter anderem bei dem schwedischen Unternehmen Sandvik ein Entwicklungsprojekt und bei Heraeus mehrere Projekte in der Produktion und Entwicklung zur Stabilisierung und Optimierung von Produkten und Prozessen.

Seine persönlichen Stärken liegen darin, auf vorhandene Strukturen aufzubauen und sie gemeinsam mit den Teams auf Basis neuer Ideen, Methoden und Techniken zu entwickeln. Dabei helfen ihm seine sehr guten analytischen Fähigkeiten, mit denen er Zusammenhänge und Situationen sehr schnell einordnen und grundlegende Strukturen erkennen kann.

Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte schätzen seine Wertschätzung gegenüber den Menschen in seinem Umfeld und seine ruhige und freundliche Art, mit der er lösungsorientiert nach Ansätzen sucht und konsequent an den gesteckten Zielen arbeitet.

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Referenzen

Leistung die überzeugt

Produktentwicklung oder Forschung & Entwicklung

Ein deutscher Technologiekonzern mit weltweit 12.000 Mitarbeitern engagierte den Interim Manager, um einen neuerdings fehleranfälligen Produktionsprozess zu analysieren und zu stabilisieren. Das Unternehmen ist auf die Bearbeitung von Edel- und Sondermetallen spezialisiert...
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